Schwimmender Barock

Das Schiff als Repräsentationsobjekt

Schiffe wie die La Couronne, die Sovereign of the Seas, die Vasa oder die Soleil Royal aus dem 17. Jahrhundert lassen nicht nur die Herzen der Schiffsmodellbauer höher schlagen. Es ist die auf den ersten Blick verwirrende barocke Prachtentfaltung vor allem des Heckspiegels, die den Betrachter in seinen Bann zieht und durchaus unterschiedliche Gefühle auslöst. Dass es sich bei den überbordenden Schnitzwerken um mehr als nur grenzenlose Prunksucht größenwahnsinniger Monarchen handelt erfährt der Leser in Schwimmender Barock. Das Schiff als Repräsentationsobjekt. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Ausstellungen, Rezension, Schifffahrtsgeschichte

Provenienzforschung im Projekt „Schwieriges Erbe“

Abschlussbericht zum Umgang mit kolonialzeitlichen Objekten im Linden-Museum Stuttgart

Pressemitteilung des Linden-Museum Stuttgart vom 13.11.2018. Die Eberhard Karls Universität Tübingen und das Linden-Museum Stuttgart untersuchten unter dem Titel „Schwieriges Erbe“ in einem zweijährigen Forschungsprojekt von April 2016 bis März 2018 den museologischen und wissenschaftlichen Umgang mit kolonialzeitlichen Objekten in ethnologischen Museen. Im Rahmen des Projekts, das Pilotcharakter hatte, wurde eine Stelle zur Provenienzforschung von kolonialzeitlichen Objekten eingerichtet. Für 18 Monate konzentrierte sich dieser am Linden-Museum Stuttgart angesiedelte Projektteil auf die Untersuchung von ausgewählten Objektbeständen aus ehemaligen deutschen Kolonialgebieten in Afrika und Ozeanien. Ziel war es, einen systematischen Forschungsansatz für die Provenienzforschung zu kolonialzeitlichen Objekten mit Modellcharakter für ethnologische Museen zu entwickeln. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, Ausstellungen, Ethnologie, Kolonialisierung, Pressemitteilungen

Seafurrers

The Ships‘ Cats Who Lapped and Mapped the World

Es gibt nur wenig Bücher über die Geschichte der Schiffskatzen. Das englischsprachige Seafurrers ist meines Erachtens das Beste und Unterhaltsamste, das bislang erschienen ist. Dabei ist es angesichts der recht spärlichen Quellenlage – zumindest hinsichtlich der Zeit vor dem 19. Jahrhundert – gar nicht einfach, ausreichend Stoff zum Thema zusammenzubringen, der mehr als ein paar dutzend Buchseiten zu füllen in der Lage ist. Autorin Philippa Sandall und Illustrator Ad Long haben das Problem auf elegante aber auch arbeitsintensive Weise gelöst und mit Seafurrers ein immerhin rund 240 seitiges Büchlein vorgelegt. Lesen Sie weiter auf Katzen-Kultur

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Eingeordnet unter Geschichte im Querschnitt, Rezension, Schifffahrtsgeschichte

Um die Welt mit James Cook

Die illustrierten Entdeckungsfahrten

1768 also vor 250 Jahren startete James Cook mit der HMB Endeavour zur ersten seiner drei Forschungsreisen in die Südsee. Der großformatige, reichhaltig illustrierte Band Um die Welt mit James Cook vermittelt anhand von Auszügen aus den Logbüchern und Reiseberichten die wesentlichen Ereignisse und Herausforderungen, mit denen der Kapitän, die Wissenschaftler und die Menschen bei der Konfrontation mit den Naturgewalten aber auch den fremden Kulturen zu bewältigen hatten. Lesen Sie weiter auf Marexpedi.

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Rezension, Schifffahrtsgeschichte, Zeitalter der Entdeckungen

50 Schiffe, die unsere Welt veränderten

Natürlich dürfen berühmte Namen wie HMS Victory, Great Britain oder Titanic in einem Buch über 50 bedeutende Schiffe und Schiffstypen der Geschichte nicht fehlen. Darüber hinaus aber findet der Leser auch Wasserfahrzeuge, deren Hintergründe und Schicksale nicht jedem geläufig sind. Das beginnt mit der Sonnenbarke von Pharao Cheops geht über Robert Fultons innovative Schiffskonzepte bis zur SS Ideal X, der „Mutter aller Containerschiffe“. Lesen Sie weiter auf Marexpedi

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Eingeordnet unter Rezension, Schifffahrtsgeschichte

Werners Nomenklatur der Farben

angepasst an Zoologie, Botanik, Chemie, Mineralogie, Anatomie und die Kunst

Als der schottische Pflanzenmaler und Zeichenlehrer Patrick Syme 1814 Werner’s Nomenclature of Colours veröffentlichte, war dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Standardisierung- und Normierung von Farbbezeichnungen und -mischungen, die sich heute unter anderem in der recht unromantischen Pantone-Tabelle ausdrückt. Werners Nomenklatur der Farben präsentiert sich hingegen, obwohl damals Grundlage wissenschaftlichen Zeichnens, beinahe poetisch. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 19. Jahrhundert, 5 Neuzeit, Rezension

Neuerscheinung: Schiffskater Pixies Reise mit James Cook

Ein illustriertes Katzentagebuch zu Cooks erster Reise

Ab sofort im Buchhandel bestellbar

Das gerade erschienene Buch Schiffskater Pixie. Mit James Cook um die Welt mag auf den ersten Blick nicht unbedingt den Publikationen entsprechen, die ich in diesem Magazin üblicherweise vorstelle. Und doch passt es meines Erachtens hervorragend auch in ein seriöses Online-Magazin wie das GeschiMag. Dass ich mit diesem Buch ausgerechnet ein Werk präsentiere, an dem ich in nicht unerheblichem Maße beteiligt bin, mag mir der geneigte Leser nachsehen. In jedem Fall geht es tatsächlich um die Ereignisse auf der ersten Reise des James Cook, die dieser 1768, also vor 250 Jahren von Plymouth aus antrat, allerdings unter einem sehr speziellen Blickwinkel. Lesen Sie weiter auf Katzenkultur

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Conrad Gessners Thierbuch

die Originalzeichnungen

Konrad Gessners Thierbuch ist weltberühmt und gilt als bestimmend für die frühneuzeitliche Zoologie. Auch den zoologisch interessierten Menschen, die das Buch nicht gelesen haben, sind die in der Historia Animalum (1550 – 1558) publizierten Holzschnitte mit den Darstellungen der Tiere in der einen oder anderen Form präsent. Aber die Holzschnitte sind lediglich eine drucktechnische Übertragung von Originalbildern, die seit 300 Jahren als verschollen galten. Dr. Florike Egmond hat diese in Amsterdam aufgespürt und präsentiert sie nun in dem großformatigen Bildband der wbgEdition dem Publikum. Weiterlesen

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Präparierte Natur: Was wissenschaftliche Objekte verschweigen

Ausstellung der Universität Göttingen wird am 7. Oktober eröffnet

(Presseinformation der Universität Göttingen vom 01.10.2018) Ein Tierskelett im Film, eine getrocknete Pflanze im Buch oder ein Schädel im Gemälde? Wenn wissenschaftliche Objekte in neuen Zusammenhängen auftreten, nehmen sie oft überraschende Rollen ein. Warum das so ist, zeigen Studierende des Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Göttingen in der Ausstellung „Präparierte Natur – Was wissenschaftliche Objekte verschweigen“. Gemeinsam mit Dr. Margarete Vöhringer, Professorin für Materialität des Wissens, eröffnen sie die Ausstellung am Sonntag, 7. Oktober 2018, um 11 Uhr im Alten Auditorium, Raum 0.111, Weender Landstraße 2. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen naturwissenschaftliche Präparate aus der Zoologie, der Humanbiologie und der Botanik, die das Seminar zwei Semester lang untersucht hat. Dabei wurde deutlich, dass Tier-skelette, Schädel, getrocknete Pflanzen, Korallen und Muscheln nicht nur in den Wissenschaften, sondern auch in Kunst, Literatur und Alltagskultur mit Bedeutung aufgeladen werden. „Wenn Objekte in Büchern, Filmen oder bildender Kunst auftreten, rufen sie ganz unterschiedliche Assoziationen hervor, die auch auf die Wissenschaften zurückwirken“, erklärt Vöhringer. Aus diesem Grund präsentieren die Ausstellungsmacher die naturwissenschaftlichen Präparate auch in ihren verschiedenen kulturellen Formen. Ein Blick darauf lässt erahnen, was die Objekte verschweigen.

Die Ausstellung ist bis zum 31. März 2019 an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat im Rahmen der Sonntagsspaziergänge von 11 bis 13 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen sind unter www.uni-goettingen.de/praeparierte-natur zu finden

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HMB Endeavour – die Wracksuche

seit etwa fünf Tagen machen wieder einmal Pressemeldungen die Runde, nach denen das Wrack von James Cooks HMB Endeavour entdeckt zu sein scheint. Tatsächlich gibt es diesbezüglich nichts wirklich Neues, aber die Tatsache, dass der legendäre Forschungsreisende 1768, also vor 200 Jahren zu seiner ersten Südseeexpedition aufgebrochen ist, mag das Mitteilungsbedürfnis des Rhode Island Marine Archaeologie Projects (RIMAP) beflügelt haben. Dass die Medien aus der Pressemitteilung der gemeinnützigen Forschungsorganisation mal wieder eine archäologische Sensation machen, versteht sich beinahe von selbst. Dabei ist die Suche nach dem Wrack des Forschungsschiffes tatsächlich interessant und möglicherweise irgendwann von Erfolg gekrönt. Lesen Sie weiter auf Forscher, Katzen und Kanonen

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