Archiv der Kategorie: Zeitalter der Entdeckungen

Um die Welt mit James Cook

Die illustrierten Entdeckungsfahrten

1768 also vor 250 Jahren startete James Cook mit der HMB Endeavour zur ersten seiner drei Forschungsreisen in die Südsee. Der großformatige, reichhaltig illustrierte Band Um die Welt mit James Cook vermittelt anhand von Auszügen aus den Logbüchern und Reiseberichten die wesentlichen Ereignisse und Herausforderungen, mit denen der Kapitän, die Wissenschaftler und die Menschen bei der Konfrontation mit den Naturgewalten aber auch den fremden Kulturen zu bewältigen hatten. Lesen Sie weiter auf Marexpedi.

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Rezension, Schifffahrtsgeschichte, Zeitalter der Entdeckungen

HMB Endeavour – die Wracksuche

seit etwa fünf Tagen machen wieder einmal Pressemeldungen die Runde, nach denen das Wrack von James Cooks HMB Endeavour entdeckt zu sein scheint. Tatsächlich gibt es diesbezüglich nichts wirklich Neues, aber die Tatsache, dass der legendäre Forschungsreisende 1768, also vor 200 Jahren zu seiner ersten Südseeexpedition aufgebrochen ist, mag das Mitteilungsbedürfnis des Rhode Island Marine Archaeologie Projects (RIMAP) beflügelt haben. Dass die Medien aus der Pressemitteilung der gemeinnützigen Forschungsorganisation mal wieder eine archäologische Sensation machen, versteht sich beinahe von selbst. Dabei ist die Suche nach dem Wrack des Forschungsschiffes tatsächlich interessant und möglicherweise irgendwann von Erfolg gekrönt. Lesen Sie weiter auf Forscher, Katzen und Kanonen

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Der Welterkunder

Auf der Suche nach Georg Forster

Als Verfasser der „Reise um die Welt“, seinem 1778 erschienenen Bericht von der Cook’schen Weltumsegelung wurde der geniale deutsche Naturforscher, Philosoph und nicht zuletzt Pionier der Ethnologie, Georg Forster berühmt. Im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts verschwand der leidenschaftliche Aufklärer und Humanist aus dem öffentlichen Bewusstsein in Deutschland. Denn als Verfechter von Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit passte er nicht in eine Gesellschaft, „in der Debatten über die Unterschiede zwischen den Rassen selbst unter Männern der Aufklärung zur Mode wurden.“
Auf der Suche nach Spuren des Begründers der modernen Reiseliteratur hat sich der Journalist Frank Vorpahl selbst auf eine Weltreise begeben und seine Erlebnisse im Buch „Der Welterkunder“ niedergeschrieben. Weiterlesen

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Das verlorene Paradies

Europa 1517 – 1648

Jahreszahlen und „große“ Persönlichkeiten spielen in unserem Geschichtsverständnis noch immer eine wesentlich Rolle, wenn es um historische Ereignisse und Umbrüche geht. Auch der Titel „Das verlorene Paradies. Europa von 1517 – 1648“ scheint auf den ersten Blick diesem Muster zu folgen. Schließlich umfasst Mark Greengrass Darstellung über den grundlegenden gesellschaftlichen, politischen, technologischen, wissenschaftlichen und kulturellen Wandel in Europa den Zeitraum des vermeintlichen Thesenanschlags Martin Luthers bis zum Abschluss des Westfälischen Friedens. Greengrass aber stellt in seinem fast 800 Seiten umfassenden Werk erfreulicherweise etwas anderes als eine ereignis- und persönlichkeitsbezogene Chronologie vor. Weiterlesen

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Alvaro de Mendana

Auf der Suche nach der Terra Australis Incognita

Die Entdeckung der Neuen Welt durch Christoph Kolumbus liegt rund siebzig Jahre zurück. Auch die Umrundung Afrikas und damit die Erschließung des südlichen Weges nach Indien durch Vasco da Gama ist kaum ein Jahrhundert alt. 1513 sieht Nunez de Balboa nach der Durchquerung der Landenge von Panama als erster Europäer den Pazifik und 1519 tritt Ferdinand Magellan die erste Weltumsegelung an. Als sich Alvaro de Mendana y Neyra 1567 auf seine erste Expedition von Peru aus nach Westen begibt, ist die Landmasse, die die Kartographen seit der Antike unter dem Namen Terra Australis auf der südlichen Halbkugel vermuten, immer noch nicht entdeckt. Mit dem vorliegenden Buch lässt der Autor Christoph Braumann die beiden Reisen eines der letzten Konquistadoren lebendig werden. Lesen Sie weiter auf Marexpedi

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Die Entdeckung Neuseelands

Das Logbuch des Abel Janszoon Tasman

Wenn von den großen Entdeckern die Rede ist, fällt sicherlich nicht als erstes der Name Abel Janszoon Tasman. Dabei ist sein Beitrag zur europäischen Entdeckungsgeschichte enorm. Immerhin stieß er auf die später nach ihm genannte Insel an der Südostecke Australiens, entdeckte als erster Europäer Neuseeland, die Tonga- und die Fidschi-Inseln und kartographierte die Nord- und einen Teil der  Westküste (insgesamt rund 4.000 Kilometer) des damals in seinen Ausmaßen noch unbekannten Kontinents Australien. Das Buch „Die Entdeckung Neuseelands“ präsentiert neben dem Logbuch der ersten großen Entdeckungsreise Tasmans (1642-1643) auch den historischen Kontext und Informationen zur Person des Entdeckers und seines Navigators Visscher. Weiter auf Marexpedi

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Die ‚Bom Jesus‘: im Zeitfenster des beginnenden Welthandels bislang ein Unikat

GeschiMag* im Interview mit Wolfgang Knabe über die wissenschaftliche Bedeutung des portugiesischen Indienfahrers

Wolfgang Knabe. ©Klaus Schultes

Wolfgang Knabe.
©Klaus Schultes

Dr. Dr. phil. Wolfgang Knabe, Ethnologe und Kultursoziologe wurde vor allem durch seine Expeditionen bekannt, die er zwischen 1991 bis 2005 mit dem Forschungsschiff Mercator im Nord-Atlantik, Pazifik und dem Indischen Ozean durchführte. ARD und ZDF strahlten Dokumentationen seiner Reisen aus und nicht zuletzt erschien eine Reihe von Büchern zu dem Thema, das seine Forschungen seit Anfang der 1990er Jahre bestimmte:  den frühneuzeitlichen Aufbruch deutschsprachiger Entdecker, Kaufleute und Auswanderer.  Mehr als 20.000 Seemeilen legte das kleinste deutsche Forschungsschiff auf den historischen Handels-und Entdeckungsrouten  zurück. Die Ergebnisse der Forschungsfahrten und der von Knabe 1987 gegründeten Forschungsgruppe, die 1995 ebenfalls den Namen Mercator erhielt, fließen in Programm und Ausstellung des 2004 von dem rührigen Ethnologen konzipierten und aufgebauten Fernhandelsmuseums Mercateum in Königsbrunn ein. Weiterlesen

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Die Galeonen Elisabeth I.

Im 16. Jahrhundert waren es vor allem die Portugiesen und Spanier, die die gerade neuentdeckte Welt unter sich aufteilten und gewaltige Reichtümer aus Übersee heranschafften. Für das verhältnismäßig arme England gab es nur eine Möglichkeit, an den Reichtümern zu partizipieren: Kaperei, das heißt Staatspiraterie. John Hawkins, Francis Drake und Walter Raleigh waren die wohl bekanntesten Piraten ihrer Majestät Elisabeth I. Ihre Erfahrungen mit den überlegenen Gegnern, den gewaltigen spanischen Karacken mit ihren hohen Aufbauten und der schweren Bewaffnung führten zu einer Neuentwicklung der Seekriegsstrategie. So wurde unter der letzten Vertreterin der Tudordynastie, Elisabeth I, auch ein für die neue und revolutionäre englische Seekriegsstrategie maßgeschneiderter Schiffstyp entwickelt. Weiterlesen

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Hudson Bay und Nordwestpassage, abenteuerliche Geschichten um Ruhm und Profit

Karte von Luke Foxe 1631.

Als der englische Seefahrer Thomas Button im Mai 1612 mit den Schiffen Resolution und Discovery nach Amerika aufbrach, da hatte er mehrere Aufträge seines Königs James I. im Gepäck. Er sollte zum einen die Hudson Bay erforschen und die Besitzansprüche der Krone am umliegenden Land bestätigen, dabei möglichst die Nordwestpassage – also den nördlichen Seeweg nach Asien – finden und so nebenbei noch seinen 1610 verschollenen Kollegen Henry Hudson aufspüren. Button war nicht der letzte, der vor allem in der Hudson Bay nach der Nordwestpassage suchte und dabei seine Spuren in den arktischen Gewässern Kanadas hinterließ. Weiterlesen

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Frisch erschienen: „Forscher, Katzen und Kanonen“

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von | 25. November 2012 · 17:48