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neujahrrot

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von | 31. Dezember 2016 · 16:10

Goldene Haarnadeln in silbernen Vasen

Kulturhistorische Notizen zur Katze im alten China

haarnadelnBei den Wörtern China und Katze kommen nicht nur bei Freunden der Schmusetiger gemischte Gefühle auf. Und doch war die Katze im chinesischen Kaiserreich ein geliebtes und verwöhntes Haustier. In ihrem Buch Goldene Haarnadeln in silbernen Vasen führt Margriet Gabrielle von Kispal ihre Leser in einen faszinierenden Aspekt chinesischer Kulturgeschichte ein: Die Entwicklung der Beziehung von Mensch und Katze durch die Jahrhunderte des chinesischen Kaiserreichs. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 3 Mittelalter, Ethnologie, Rezension

Schiffschirurgen von Kolumbus bis Nelson

Vergessene Helden der Seefahrtsgeschichte

9783942825467_schiffschirurgenNur wenige Persönlichkeiten der zahlreichen Schiffschirurgen, die seit Kolumbus auf Schiffen der Entdecker, Handelskompanien und Kriegsflotten ihren Dienst taten, sind namentlich bekannt. Dabei, so Georg-Michael Fleischer, dürfte sich ihre Zahl seit Ende des 15. Jahrhunderts auf mehr als 300.000 belaufen. Diesen „vergessenen Helden der Seefahrtsgeschichte“ möchte der Autor mit seinem Buch Schiffschirurgen ein Denkmal setzen. Weiter auf Marexpedi

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Eingeordnet unter Allgemein

Nachbau eines Römerschiffes an der Uni Erlangen

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Am 15. Dezember 2016 fiel der Startschuss für das Projekt. (Bild: FAU/Georg Pöhlein)

Meldung der FAU, 15.12.2016: Als die Römer Germanien eroberten, gab es keine Straßen. Truppen, Waren, Nachrichten – all das konnte nur auf einem Weg in die wilden Gebiete des Nordens transportiert werden: per Schiff. Die natürlichen Wasserstraßen – kleine und große – ersetzten den Römern die Autobahnen. Doch wie genau waren römische Schiffe – oder besser: Boote – beschaffen? Woraus waren sie gemacht? Mit welcher Technik wurden sie bewegt? Welche Geschwindigkeiten konnten sie erreichen und welche Strecken zurücklegen? Wer waren die Ruderer? Antworten auf diese Fragen sind zum Teil überliefert – doch wie fühlte sich das in der Realität an? Dem wollen FAU-Forscher (Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) um den Althistoriker Prof. Dr. Boris Dreyer gemeinsam mit Studierenden, Schülerinnen und Schülern und vielen Freiwilligen auf die Spur kommen. Gemeinsam bauen sie, mit Unterstützung der Stadt Erlangen, das römische Patrouillen- und Geleitzugboot „Fridericiana Alexandrina (Navis)“ – kurz: FAN – in Originalgröße nach. Und wollen damit Frankens Wasserstraßen unsicher machen. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 2 Antike, Archäologie, experinemtelle Archäologie, Pressemitteilungen

Schwarz

Geschichte einer Farbe

pngWas kann schon dran sein, an einer Farbe, dass sich ein ganzes Buch damit füllen lässt? Und dann auch noch schwarz! Newton hat es entdeckt: Schwarz ist gar keine Farbe, jedenfalls physikalisch gesehen. Und wir wissen, dass schwarz für Trauer, Eleganz, Wichtigkeit und Unglück steht, für Tod und Teufel, Buchdruck oder Magie. Was sonst ließe sich über die Farbe der Finsternis, der Kirche und der Mode noch berichten? Tatsächlich fällt dem Mittelalterhistoriker und Spezialisten für Tier-, Farb- und Kulturgeschichte, Michael Pastoureau eine Menge zur Farbe schwarz ein. Die ganze Kulturgeschichte nämlich, von der Antike bis heute. Dabei konfrontiert er den Leser mit der Erkenntnis, dass nicht nur der Symbolgehalt von Farben sondern auch ihre optische Wahrnehmung weniger von ihren physikalischen Eigenschaften oder Naturgesetzen, als vielmehr von kulturellen und technologischen Rahmenbedingungen abhängen. Weiterlesen

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Eingeordnet unter Geschichte im Querschnitt, Rezension

Jack London – eine Biographie

jack-londonMit nur vierzig Jahren verstarb der amerikanische Schriftsteller und Abenteurer Jack London am 22.11.1916. Mit seinen Abenteuerromanen der Seewolf und Ruf der Wildnis gelangte er zu Weltruhm. Sein literarisches und journalistisches Werk ist jedoch weit umfassender. Rechtzeitig zum 100sten Todestag des Autors präsentiert der Amerikanist Alfred Hornung die Biografie Jack Londons und beleuchtet dabei alle Facetten des ereignisreichen aber kurzen Lebens vor den historischen Hintergründen. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 5 Neuzeit, Rezension

Deutscher Kolonialismus

Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart

kolonialismusDie Dominanz der NS-Geschichte hat lange Zeit den Blick auf die wenn auch kurze Phase der kolonialen Vergangenheit Deutschlands versperrt. Dabei sind hier bereits die geistigen Wurzeln des rassistischen Gedankenguts zu finden, die nicht nur ideologische Grundlage des NS-Regimes, sondern auch in weiten Bereichen immer noch unsere heutige Sichtweise auf die Völker und deren Probleme in Afrika und Asien prägt. Der Katalog zur Ausstellung des Deutschen Historischen Museums betrachtet die Phase der Deutschen Geschichte, die offiziell mit der Niederlage im Ersten Weltkrieg endete, unter verschiedenen Aspekten. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 5 Neuzeit, Rezension

Tiere auf Burgen und frühen Schlössern

tiere-und-burgencoverZu Burgen und Schlössern gehörten Tiere in vielfältiger Funktion zum Leben der Menschen. Sei es als Nahrung, Arbeits- oder Reittier. In den Herrschaftssitzen spielten Tiere zudem Rollen, die über den konkreten wirtschaftlichen Nutzen hinausgingen. Da ging es um Repräsentation, Rituale, soziale Gefüge und Machtansprüche, denen nicht zuletzt auch exotische Tierarten zu dienen hatten. Heute bieten die Relikte der feudalen Herrschaft oft einer Reihe von Tierarten Rückzugsmöglichkeiten in einer für sie ansonsten unwirtlichen, menschengeprägten Kulturlandschaft. Ein Aspekt, der in der Denkmalpflege zu neuen Strategien bei Erhalt, Restaurierung und Rekonstruktion führen muss. Das Spektrum der im Buch „Tiere auf Burgen“ behandelt wird, ist breit und bietet auch dem interessierten Laien eine Reihe von Überraschungen. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 3 Mittelalter, 4 Frühe Neuzeit, Archäologie, Rezension

Schätze der Archäologie Vietnams

Sonderausstellung im LWL-Archäologiemuseum vom 7.10.2016 bis 26.2.2017 im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Der Teller mit stilisierten Drachen gehörte einst zur Fracht einer mittelalterlichen Hochseedschunke. Foto: LWL/Binh

Der Teller mit stilisierten Drachen gehörte einst zur Fracht einer mittelalterlichen Hochseedschunke.
Foto: LWL/Binh

Aus der Pressemitteilung Herne (lwl). Unter den Exponaten, die bereits 3.000 Besucher in die Ausstellung gelockt haben, sind auch Funde aus zwei Schiffswracks: Im Frühjahr 1990 machte ein Fischer einen ungewöhnlichen Fang: Die Strömung trieb ihm mehrere Keramikstücke ins Netz. Sie stammten von einer Hochseedschunke, die im 15. Jahrhundert im südchinesischen Meer gesunken war. Schließlich gelang es Tauchern, deren Ladung zu bergen – trotz einiger Hindernisse durch einen Taifun und Hai-Attacken. Rund 240.000 Porzellanobjekte hatte das 30 Meter lange und sieben Meter breite Kastenboot in seinem Stauraum geladen. Es handelte sich überwiegend um vietnamesische Keramik des späten 15. Jahrhunderts, die aus den Brennöfen der Provinz Hai Duong stammte. Chinesische und thailändische Stücke lieferten Hinweise auf weitreichende Handelsbeziehungen. Insgesamt erreichte die Fracht einen Wert in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe. Einige dieser Fundobjekte aus dem Schiffswrack von Cu Lao Cham sind nun in Herne zu sehen. Dazu gehören ein Deckel mit Landschaftspanorama, Teller mit Drachendekor, Töpfe mit Tier- und Pflanzenornamenten sowie badenden Frauen oder eine Kanne in Form eines Phönix. Weiterlesen

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Eingeordnet unter Archäologie, Ausstellungen, Pressemitteilungen

Die Oberweser Dampfschifffahrt

55146Die Gründung der Vereinten Weser-Dampfschifffahrt-Aktiengesellschaft 1842 in Hameln läutete die Fahrgastschifffahrt auf der Weser ein. Mit dem Raddampfer Hermann, einem Neubau aus Paris betrieb die Gesellschaft am Herbst 1843 immerhin einen Liniendienst, der von Hann Münden bis nach Bremen reichte. Gerade ein Jahr später schaufelten sich die auch die eisernen Seitenraddampfer Germania, Wittekind und Blücher, ab 1846 zusätzlich die Weser flussauf- und abwärts. Das Buch aus der Serie Bilder der Schifffahrt des Sutton Verlags erzählt anhand von historischen und aktuellen Fotos die wechselvolle Geschichte der Fahrgastschifffahrt auf der Oberweser. Weiter auf Werra-Meissner-Magazin.

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Eingeordnet unter 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 5 Neuzeit, Rezension, Schifffahrtsgeschichte