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Schlachten brachten im Dreißigjährigen Krieg keine Entscheidung

Nur das Treffen am Weißen Berg  hatte nachhaltige Folgen

800px-Schlacht_am_Weißen_Berg_C-K_063Die Schlachten im Dreißigjährigen Krieg führten nur scheinbar zu langfristigen Umwälzungen. Oft sah es nach einer dauernden Überlegenheit einer der Blöcke aus. Genau diese Situation bewog dann neue Mächte, sich in das tödliche Ringen im Deutschen Reich zu stürzen. Das militärische Treffen mit der nachhaltigsten Wirkung war die Schlacht am Weißen Berg. Der Sieg der Katholiken über die Böhmen war endgültig. Breitenfeld dagegen, hier schlug Gustav Adolf von Schweden die kaiserlich-bayerische Armee unter Tilly, oder auch Nördlingen, ein Desaster für die Schweden, hatten für die Machtverteilung im Reich nur eine vorübergehende Bedeutung. Weiterlesen

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Rezension: Wittstock 1636 – ihre letzte Schlacht

Der Zufall brachte es an den Tag: Bei Wittstock in Brandenburg wurde 2007 ein Massengrab von Söldnern gefunden, die am 4. Oktober 1636 in der Schlacht zwischen der schwedischen und der sächsisch-kaiserlichen Armee ums Leben gekommen waren. Dieser Fund eröffnete Forschern aus zahlreichen Disziplinen neuartige Einblicke in das Leben und Sterben der einfachen Krieger im 17. Jahrhundert. Der Begleitband zur Ausstellung „1636“ stellt die Ergebnisse vor. Weiterlesen

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