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Auf den Spuren des Wals

Geographien des Lebens im 19. Jahrhundert

Der etwas kryptische Untertitel des Buches von Felix Lüttge, Historiker und Kulturwissenschaftler, deutet bereits darauf hin, dass der Leser hier wohl etwas Besonderes zu erwarten darf. Und tatsächlich präsentiert dieses Buch mehr als nur Walfängerromantik, wie wir sie von Melvilles Moby Dick kennen – sehr viel mehr sogar. Und das nicht nur, weil es sich bei Auf den Spuren des Wals um ein Sachbuch handelt, sondern weil Felix Lüttge eine Medien- und Wissensgeschichte des Wals im 19. Jahrhundert schreibt, deren komplexe Prozesse selbst dem maritim vorgebildeten Leser nicht unbedingt geläufig sein dürften. Weiterlesen

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Buchbesprechung: Heute dreimal ins Polarmeer gefallen

9783866482098Er war 20 Jahre alt und Medizinstudent als er 1880 als Schiffsarzt auf einem Walfänger anheuerte. Ergebnis dieser sechsmonatigen Reise in’s Polarmeer waren ein Tagebuch und eine gewisse literarische Prominenz. Denn mehr als mit seiner Doktorei verdiente er anschließend mit Zeitungsartikeln und Vorträgen über sein arktisches Abenteuer. Sein „Logbuch der SS Hope“ wurde erst vor wenigen Jahren entdeckt und liegt nun umfangreich kommentiert und mit weiteren Aufsätzen und Informationen einschließlich einer Auswahl faksimilierter Originalseiten als „Heute dreimal ins Polarmeer gefallen. Tagebuch einer arktischen Reise“ vor. Autor des Tagebuches ist niemand anderes als Arthur Conan Doyle, der weltberühmte Schöpfer der Geschichten des legendären Sherlock Holmes. Lesen Sie weiter

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