Schlagwort-Archive: Gustav Adolf

Christian Wilhelm – Der gescheiterte Administrator von Magdeburg

Ein erfolgloser Kampf um Macht und Anerkennung 

image01Als Christian Wilhelm von Brandenburg am 11. Januar 1665 starb, war er, der in seinen 77 Lebensjahren so sehr nach Anerkennung gesucht hatte, ein verarmter und politisch bedeutungsloser Mann. Dabei hatte er eigentlich einen mehr als angemessenen Start ins Leben. Bereits im Alter von zehn Jahren wurde der Sohn des Kurfürsten Joachim Friedrich zum Administrator – die protestantische Variante des Erzbischofs – von Magdeburg gewählt, durfte das Amt in der protestantischen Stadt jedoch erst elf Jahre später, 1598, antreten. Von da an reihten sich Probleme an Schwierigkeiten und Niederlagen. Weiterlesen

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Der Kriegerkönig Gustav Adolf

Ein Befreier, den niemand gerufen hatte

Gustav_II_Adolph_in_battle_of_Dirschau_1629Gustav Adolfs Eintritt in den Krieg im Deutschen Reich war eine rein schwedische Entscheidung. Die deutschen Protestanten hatten ihn, trotz ihrer prekären Lage, nicht gerufen. Als der König am 26. Juni 1630 in Peenemünde landete, hatte er keine nennenswerten Verbündeten, nur Stralsund als Stützpunkt. Die protestantischen Hauptmächte Sachsen und Brandenburg standen abseits. Weiterlesen

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Der Schwede kommt – der Krieg geht weiter

Vom Frieden mit Christian I., Gustav Adolfs Landung im Reich und Wallensteins Entlassung

Gustav_II_Adolf_landstiger_i_TysklandAls der schwedische König Gustav Adolf  am 26. Juni 1630 in Peenemünde an Land ging, hätte er sich keinen besseren Zeitpunkt für seinen Kriegseintritt im Deutschen Reich aussuchen können. Wichtige Teile der kaiserlichen Armee waren in Italien – im Konflikt um Mantua – gebunden, der scheinbar allmächtige Wallenstein stand kurz vor seiner Ablösung und die Kurfürsten setzten zudem eine drastische Verminderung des kaiserlichen Heeres durch. Da traf der Schwede mit seiner kleinen Armee auf geringen Widerstand. Weiterlesen

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Christian IV.: Der populäre Dänenkönig, dem kaum etwas gelang

Kristian_IV_av_Danmark,_malning_av_Pieter_Isaacsz_1611-1616Christian IV. versuchte viel. In der Landwirtschaft, bei der Ankurbelung des Handels und sogar im Überseehandel. Vieles in seiner über fünfzigjährigen Regierungszeit endete einem Desaster, was seiner bis heute anhaltenden Popularität in Dänemark nicht schadet.  Vor allem bei den von ihm angezettelten Kriegen zog der 1577 geborene König – bis auf eine Ausnahme – immer den Kürzeren. Weiterlesen

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Der Wechselhafte und Schillernde: Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg

371px-Franz_Albrecht_von_Sachsen-LauenburgDer Herzog Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg ist eine heute kaum noch bekannte historische Person. Das war zu seinen Lebzeiten – im Dreißigjährigen Krieg –  ganz anders. Denn er war in zwei Fällen mittendrin in den wichtigsten Ereignissen seiner Zeit: Beim Tod Gustav Adolfs von Schweden 1632 und bei Wallensteins Ende zwei Jahre später. Weiterlesen

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Die Schweden in Bayern – Kurfürst Maximilian in Not

MUSE_H~1Nach einem fulminanten Siegeszug durch das Deutsche Reich überschritt der schwedische König 1632 die Grenzen Bayerns. Der vom Erfolg verwöhnte Maximilian und seine Untertanen erlebten in diesen Jahren die Schrecken des Krieges zum ersten Mal am eigenen Leib. Gustav Adolf rückte mit seiner Armee plündernd und mordend in das Land zwischen Lech und Inn ein. Weiterlesen

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Maximilian von Bayern: Schlauer als die meisten Fürsten, aber gierig

422px-Joachim_von_Sandrart_009Wenige prägten den Dreißigjährigen Krieg wie der bayerische Herzog, und spätere Kurfürst, Maximilian. Neben dem sächsischen Kurfürst Johann Georg war er der einzige deutsche Herrscher von Bedeutung, der während der ganzen Zeit des grausamen Ringens sein Land regierte. Insgesamt stand er über 50 Jahre an der Spitze seines Staates. Weiterlesen

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Friedrich V.: Aus dem König von Böhmen wurde der „Winterkönig“

Friedrich V., Kurfürst von der Pfalz ging ob seiner kurzen Regierungszeit in Böhmen als „Winterkönig“ in die Geschichte ein. Vom 8. November 1620 an lebte er im Exil, denn zurück in die Pfalz konnte er nicht mehr: Die hatten die Spanier unter ihrem Feldherren Spinola inzwischen teilweise erobert. Den Rest erledigte später die Armee seines Vetters Maximilian von Bayern. Weiterlesen

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Rezension: Dreißigjähriger Krieg – ein Kampf um Glaube und Macht

Dreißig Jahre tobte der Krieg im Deutschen Reich. In dreißig Artikeln geben Historiker und Spiegelredakteure in dem Buch „Kampf um Glauben und Macht“ einen umfassenden Überblick über die Jahre 1618 bis 1648. Allerdings liegt das Werk auch als Heft in der Reihe „Spiegel-Geschichte“ vor. Weiterlesen

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Tilly – Biografie eines katholischen Feldherrn

Johann Tserclaes Graf Tilly war einer, wenn nicht der erfolgreichsten Feldherren der ersten Hälfte des Dreißigjährigen Kriegs. Er hatte das Pech am Ende seiner Karriere, da war der Wallone schon 72 Jahre alt, auf Gustav Adolf zu treffen – und zu unterliegen. Dies und das wahrscheinlich zu Unrecht an seinem Namen klebende Odium, der Schlächter von Magdeburg zu sein, verdunkeln bis heute das Bild Tillys. Weiterlesen

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