Schlagwort-Archive: Ferdinand II.

Der Schwede kommt – der Krieg geht weiter

Vom Frieden mit Christian I., Gustav Adolfs Landung im Reich und Wallensteins Entlassung

Gustav_II_Adolf_landstiger_i_TysklandAls der schwedische König Gustav Adolf  am 26. Juni 1630 in Peenemünde an Land ging, hätte er sich keinen besseren Zeitpunkt für seinen Kriegseintritt im Deutschen Reich aussuchen können. Wichtige Teile der kaiserlichen Armee waren in Italien – im Konflikt um Mantua – gebunden, der scheinbar allmächtige Wallenstein stand kurz vor seiner Ablösung und die Kurfürsten setzten zudem eine drastische Verminderung des kaiserlichen Heeres durch. Da traf der Schwede mit seiner kleinen Armee auf geringen Widerstand. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Dreißigjähriger Krieg, Krieg im Norden Europas zu Lande und zu Wasser zur Zeit des 30 jährigen Krieges

Ferdinand II.: Ein Habsburger setzt sich durch

DEs gab mehrere Situationen, da hätte es kaum jemand für möglich gehalten, dass sich Ferdinand II. am Ende durchsetzen könnte. Aber der mit einem unerschütterlichen Glauben an seine Mission gesegnete Habsburger Erzherzog und spätere Kaiser fand immer einen Weg aus der Misere, häufig dank der Hilfe seiner Feinde. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Allgemein, Dreißigjähriger Krieg

Friedrich V. von der Pfalz: Ein politisches Leichtgewicht auf Böhmens Thron

Seine Mutter ahnte schlimmes, als Friedrich V., Kurfürst der Pfalz und Oberhaupt der protestantischen Union, im Oktober 1619 nach Prag aufbrach, um dort das Amt des Königs von Böhmen anzutreten. Das konnte nur Krieg bedeuten. Wie leicht mochte dabei auch die Pfalz und das schöne Heidelberg Schaden nehmen. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Dreißigjähriger Krieg

Religion vor Politik: Das Restitutionsedikt und die Folgen

Das 1629 von Ferdinand II. in eigener Machtvollkommenheit erlassene Restitutionsedikt gilt als einer der schwersten Fehler des Kaisers. Es sollte als Grundlage für die Rückgabe aller seit 1552 von Protestanten in Besitz genommenen Bistümer und Klöster dienen. Dabei ging es um viel Land und viel Geld – entsprechend groß war das Entsetzen bei den Lutheranern und Calvinisten. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Dreißigjähriger Krieg

Das Prager Blutgericht: Die Rache der Sieger in Böhmen

Damit hatten die böhmischen Herren nicht gerechnet. Sie gingen von der Milde Kaiser Ferdinand II. aus, zumal ihr Bezwinger Herzog Maximilian von Bayern ihnen die Schonung ihres Lebens zugesagt hatte. Aber der erst vor kurzem zum Kaiser gewählte Habsburger wollte ein Exempel statuieren, wollte Böhmen vollständig unterwerfen. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Dreißigjähriger Krieg

Rezension: Dreißigjähriger Krieg – ein Kampf um Glaube und Macht

Dreißig Jahre tobte der Krieg im Deutschen Reich. In dreißig Artikeln geben Historiker und Spiegelredakteure in dem Buch „Kampf um Glauben und Macht“ einen umfassenden Überblick über die Jahre 1618 bis 1648. Allerdings liegt das Werk auch als Heft in der Reihe „Spiegel-Geschichte“ vor. Weiterlesen

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