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Begleitband: Der Auerochse – eine Spurensuche

Foto: Museum Lorsch

Bis zum Jahr 1627 begleitete der Auerochse die Menschheitsgeschichte, sei es als Nahrungsquelle der Alt- und Mittelsteinzeit, sei es in seiner domestizierten Form als Nutztier. Als das letzte Exemplar seiner Art 1627 in Polen altersbedingt verstarb, war der Auerochse längst zum Mythos geworden. Diesem Mythos aber auch der Biologie und der Natur- und Kulturgeschichte des mächtigen Rindes gehen die Autoren des Begleitbandes zur gleichnamigen Sonderausstellung „Der Auerochse – eine Spurensuche“ im Museumszentrum Lorsch auf den Grund. Nicht zuletzt aber sollen auch die Hintergründe der europäischen Rückzüchtungsprojekte, allen voran das 2013 in Lorsch initiierte Auerrind-Projekt vermittelt werden. Für den Leiter des Auerrindprojektes, Claus Kropp jedenfalls stellt die Rückzüchtung des Auerochsen in Verbindung mit der extensiven Ganzjahresbeweidung in Naturschutzgebieten und Brachflächen einen wesentlichen Beitrag zur Revitalisierung der ehemaligen Artenvielfalt in Europa dar. Weiterlesen

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Eingeordnet unter Ausstellungen, Geschichte im Querschnitt, Rezension

Der Auerochse – Eine Spurensuche

Ausstellung im Museumszentrum Lorsch
28.1. bis 6.5.2018

Höhlenmalereien von Lascaux mit einer Auerochsendarstellung. © W. Rosendahl

Pressemeldung 25. Januar 2018, LORSCH. Ab kommenden Sonntag zeigt das UNESCO Welterbe Kloster Lorsch die Ausstellung „Der Auerochse – eine Spurensuche“, die vom 28. Januar bis 6. Mai 2018 im Museumszentrum Lorsch zu sehen ist. Die Schau verfolgt die Fährte des seit fast vier Jahrhunderten ausgestorbenen Auerochsen von der Vorgeschichte bis heute und wurde in Kooperation mit dem UNESCO Geopark Bergstraße Odenwald konzipiert. Weiterlesen

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