Archiv der Kategorie: Schifffahrtsgeschichte

Die Oberweser Dampfschifffahrt

55146Die Gründung der Vereinten Weser-Dampfschifffahrt-Aktiengesellschaft 1842 in Hameln läutete die Fahrgastschifffahrt auf der Weser ein. Mit dem Raddampfer Hermann, einem Neubau aus Paris betrieb die Gesellschaft am Herbst 1843 immerhin einen Liniendienst, der von Hann Münden bis nach Bremen reichte. Gerade ein Jahr später schaufelten sich die auch die eisernen Seitenraddampfer Germania, Wittekind und Blücher, ab 1846 zusätzlich die Weser flussauf- und abwärts. Das Buch aus der Serie Bilder der Schifffahrt des Sutton Verlags erzählt anhand von historischen und aktuellen Fotos die wechselvolle Geschichte der Fahrgastschifffahrt auf der Oberweser. Weiter auf Werra-Meissner-Magazin.

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Eingeordnet unter 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, 5 Neuzeit, Rezension, Schifffahrtsgeschichte

Vier Entdeckungsreisen zum Polarmeer

Henry Hudsons Reiseberichte von der Suche nach der Nordpassage
Mit seinen Entdeckungsreisen hat Henry Hudson die Grundlage für die Gründung Nieuw Amsterdams und die mächtige Hudson Bay Companie gelegt. Dennoch ist über die Person des vermutlich englischstämmigen Seefahrers kaum etwas bekannt. Selbst die Berichte über seine vier Expeditionen zur Suche nördlicher Passagen nach Asien stammen nur teilweise aus seiner Feder. Und so beginnen die schriftlichen Dokumente von und über Henry Hudson im Jahre 1607 mit seiner ersten Reise im Dienste der englischen Muscovy Company. 1611 enden die Lebensspuren des Seefahrers mit der Meuterei, bei der Hudson zusammen mit loyalen Mannschaftsmitgliedern und einem seiner Söhne in der Hudson Bay in einem Boot ausgesetzt wurden. Vier Entdeckungsreisen zum Polarmeer geben die Originalberichte der Reisen erstmals in Deutscher Übertragung wieder. Weiter auf Marexpedi

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Rezension, Schifffahrtsgeschichte

Naturforschung auf See im 18. Jahrhundert

800px-Endeavour,_Thomas_Luny_1768Das 18./19. Jahrhundert war das Zeitalter der maritimen Forschungsreisen. Ziel war es unter anderem, die bekannte und unbekannte Welt zu vermessen, Ressourcen zu entdecken, Einfluss- und Herrschaftsbereiche gegenüber den europäischen Konkurrenten abzustecken und den Kolonialadministrationen Daten und Wissen über das jeweils  zu verwaltende Gebiet verschaffen. Für die Naturforscher, die fester Bestandteil der wissenschaftlichen Expeditionen waren, gab es kaum etwas, das nicht der Beobachtung, Sammlung und Dokumentation Wert war. Und so waren die Wissenschaftler auch auf den endlos erscheinenden Segeltörns ans andere Ende der Welt alles andere als untätig. Während die Nautiker ihren Qualifikationen entsprechend vor allem meteorologische, geographische und astronomische Daten sammelten, entwickelten die Wissenschaftler ihr eigenes Forschungsprogramm. Wie das aussah vermittelt ein Blick in die Tage- und Logbücher. Beispielhaft sind im Folgenden die Forschungsaktivitäten an Bord der HMS Endeavour am 03.03.1769 mitten im Indischen Ozean dargestellt. Weiter auf Forscher, Katzen und Kanonen

 

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Eingeordnet unter 5 Neuzeit, Allgemein, Schifffahrtsgeschichte

Das Bremer Schlachte Schiff

Eine Proto-Kogge mit Heckruder aus der Zeit um 1100

Schlachte-SchiffLange musste die Öffentlichkeit auf die Publikation zur Archäologie des weltweit ersten Fundes eines mit einem Heckruder versehenen Frachtschiffes des Mittelalters warten. Beinahe wäre sie auch nicht zustande gekommen, denn sowohl bei der Bergung als auch der Konservierung des einzigartigen Fundes sind gravierende Pannen passiert, die die wissenschaftliche Aussagekraft des sogenannten Schlachte-Schiffes erheblich schmälern. Die Informationen, die die Fundfragmente dennoch hergeben, sind es jedoch Wert, publiziert zu werden. Und auch die Beschreibung der Fehler, Pannen und ungünstigen Begleitumstände bei Bergung und Konservation machen den Band 76 der Schriften des Deutschen Schifffahrtsmuseums zu einer wichtigen Publikation nicht nur zum Thema Kogge und mittelalterliche Schifffahrt sondern auch zum Thema Archäologie. Weiter auf Marexpedi

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Eingeordnet unter 3 Mittelalter, Archäologie, Rezension, Schifffahrtsgeschichte

Gefahr auf See – Piraten in der Antike

Bei dem Wort Piraten fallen uns heute vor allem die Helden aus dem Film Fluch der Karibik ein. Geschichtsbewusstere denken noch an den mittelalterlichen Störtebecker und seine Vitalienbrüder und als zeitgenössische Variante wären da noch die maritimen Räuberbanden an der Küste Somalias zu nennen. Die reale Piraterie hat über die Zeiten hinweg eines gemeinsam: Die Grenzen zwischen schlichtem Raub, Handel und Seekrieg waren und sind fließend. So war es auch in der Antike, deren besondere Ausprägungen im Wechselspiel von Wirtschaft und Politik Heidrun Derks in ihrem Buch Gefahr auf See untersucht. Weiter auf Marexpedi

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Eingeordnet unter 2 Antike, Rezension, Schifffahrtsgeschichte

Die Eroberer

Portugals Kampf um ein Weltreich

www.wbg-darmstadt.deDer Name Vasco da Gama ist uns vor allem mit der erstmaligen Umsegelung des Kaps der Guten Hoffnung ein Begriff. Immerhin hat diese Leistung zunächst den Portugiesen, später den europäischen Seemächten den Seeweg nach Indien eröffnet. Ausgerechnet das bis zum Ende des 15. Jahrhunderts recht bedeutungslos am Rande der europäischen Welt gelegene winzige Portugal hatte es geschafft, an den etablierten Handelsmächten vorbei geradezu schlagartig zum Global Player zu werden. In seinem Buch „Die Eroberer“ beschreibt Roger Crowly den gerade einmal 30-jährigen Prozess, von der ersten Kapumrundung da Gamas im Jahre 1497 bis zur Errichtung des portugiesischen Weltreiches. Weiter auf Marexpedi

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Rezension, Schifffahrtsgeschichte

2000 Jahre Schifffahrt auf der Mosel

Vom römischen Transportweg zum einenden Band Europas

8164_131„Schon die Römer . . . “, so fangen viele Gästeführer ihre Geschichten an, um die Bedeutung eines Ortes oder einer Region zu untermauern. In Zusammenhang mit der Mosel ist diese Aussage jedoch alles andere als lediglich ein werbeträchtiger Spruch phantasieloser Tourismusmanager. Heute ist die Mosel nach dem Rhein die zweitwichtigste Schifffahrtsstraße Deutschlands. Aber bereits lange bevor die französisch-luxemburgisch-deutsche Großschifffahrtsstraße im Jahre 1964 offiziell eröffnet wurde, spielte der Fluss, der in den Vogesen entspringt und bei Koblenz im Rhein mündet, eine wesentliche politische, wirtschaftliche und kulturelle Rolle bei seinen Anrainern. Lesen Sie weiter

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Eingeordnet unter Geschichte im Querschnitt, Rezension, Schifffahrtsgeschichte

Segelschifffahrt im 20. Jahrhundert

vom Frachtschiff zum Traditionssegler – Padua, Feije und die Eye of the Wind

Die Eye of the Wind unter Vollzeug. Foto: Frank Anders

Die Eye of the Wind unter Vollzeug. Foto: Frank Anders

Rund 2000 Traditionssegler unterschiedlicher Größe schippern derzeit über die Meere und an den Küsten. Die ehemalige Viermastbark Padua (1926), die heute als russisches Ausbildungsschiff Krusenstern in Dienst ist, gehört mit ihren gut 114 Metern Länge zu den ganz Großen. Die niederländische Feije, ein einmastiges Plattbodenschiff der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert repräsentiert mit ihren rund 10 Metern Länge die Masse der kleinen in Fahrt befindlichen Traditionssegler. Und das 1911 als Zweimastschoner Friedrich (40,23 m) vom Stapel gelaufene Schiff besegelt heute als Brigg Eye of the Wind vor allem die Karibik, Nord- und Ostsee. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 20. Jahrhundert, Rezension, Schifffahrtsgeschichte

The Napoleonic Wars von Martin Robson

ein Buch aus der Reihe “A History of The Royal Navy”

Cover RoyalNapDie Geschichte der britischen Marine ist mit der vom National Museum of the Royal Navy unterstützten Serie beileibe nicht das erste Mal beschrieben worden. Und auch die maritime Seite der napoleonischen Kriege wurde vielfach publizistisch beleuchtet. Was also macht das Buch „The Napoleonic Wars“ aus der History of the Royal Navy Serie trotzdem lesenswert? Weiterlesen

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Eingeordnet unter 5 Neuzeit, Rezension, Schifffahrtsgeschichte

Archäologie im Mittelmeer

Ein Buch über versunkene Schiffswracks und vergessene Häfen.

4675_Cover_Archäologie im MittelmeerKaum ein Gewässer kann auf eine so umfangreiche und lange Seefahrtsgeschichte zurückschauen, wie das Mittelmeer. Seit prähistorischen Zeiten diente das Mare Nostrum, wie es die Römer nannten, dem Austausch zwischen den zahlreichen Hochkulturen seiner Küsten und deren Hinterland. Sei es in Form von Warenaustausch, Raubzügen oder Kriegen. Das unterwasserarchäologische Aufkommen ist dagegen erstaunlich bescheiden, obwohl der Meeresboden und die Küsten mit den kulturellen Hinterlassenschaften unserer Vorfahren übersäht sein dürften. Archäologie im Mittelmeer möchte dem Leser den aktuellen Stand der Mittelmeerarchäologie nahebringen. Weiterlesen

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Eingeordnet unter Archäologie, Rezension, Schifffahrtsgeschichte, Unterwasserarchäologie