Archiv der Kategorie: Ausstellungen

Götter der Etrusker. Zwischen Himmel und Unterwelt

Ausstellung im Archäologischen Museum Frankfurt vom 14. Oktober 2017 bis 4. Februar 2018

„Dame auf Aschenurne“ ©Archäologisches Museum Frankfurt

Presseinfo Archäologisches Museum: Die geheimnisvollen Bereiche einer der zivilisiertesten Kulturen des antiken Europas präsentiert das Archäologische Museum Frankfurt vom 14. Oktober 2017 bis zum 4. Februar 2018 in deutscher und englischer Sprache.

Bis heute faszinieren die Funde aus etruskischen Heiligtümern und Gräbern Wissenschaftler wie Laien, doch bereits in der Antike galten die Kulte und Bestattungspraktiken der Etrusker als einzigartig. Religion und Kult bildeten für sie feste Bestandteile des Alltags. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 2 Antike, Ausstellungen

Hawai‘i – Königliche Inseln im Pazifik

Große Sonderausstellung im Linden-Museum Stuttgart von Oktober 2017 bis 13. Mai 2018

Hula Noho, Hilo, Hawaii Island, Copyright Island of Hawaii Visitors Bureau (IHVB), Foto Lehua Waipa AhNee

Hawaii, das ist für viele Menschen ein exotisches Traumziel. Hula, Surfen, grandiose Naturpanoramen, Vulkanismus und nicht zu vergessen der legendäre Ironman prägen neben der alles überragenden goldenen Figur Kamehameas I. die landläufige Vorstellung von der abgelegenen Inselgruppe im Pazifik. Historisch sind den Meisten noch der japanische Angriff auf Pearl Harbour und James Cook präsent, der dem Archipel nicht nur den Namen Sandwichinseln verliehen, sondern dort auch den gewaltsamen Tod gefunden hatte. Insgesamt hat Hawaii bis heute eine faszinierende und sicherlich einzigartige kulturelle und politische Geschichte hinter sich, die dem Touristen hinter der folkloristischen Unterhaltungsfassade in der Regel weitgehend verborgen bleibt. Die Landesausstellung „Hawai’i – Königliche Inseln im Pazifik“ wirft einen eindrucksvollen Blick hinter diese Fassade und liefert dem Besucher im mehrfachen Sinne überraschende Einsichten. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, 5 Neuzeit, Ausstellungen

Die Rückkehr der Mumien

Ausstellung MUMIEN – Geheimnisse des Lebens

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus Lebensgroße Steinskulpturen im Glasfoyer zum Hofgarten, © Reiss-Engelhorn-Museen, Foto: Jean Christen

 (Presseinformation rem) Es war eine Sensation, als im Jahr 2004 zwanzig verschollen geglaubte Mumien in den Depots der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem) wiederentdeckt wurden. Ihre Erforschung war der Beginn eines großen internationalen und interdisziplinären Mumienforschungsprojekts, dem German-Mummy-Projekt. Die ersten Ergebnisse und die Mannheimer Mumien wurden 2007 im Rahmen einer großen Sonderausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zusammen mit zahlreichen weiteren Mumien aus allen Naturräumen und Kulturen bewies die Schau, dass Mumifizierung ein weltumspannendes Phänomen ist. Seit 2008 sind die Mannheimer Mumien und die rem-Ausstellung auf Tour. Nach mehrjähriger Reise über zwei Kontinente, durch sieben Länder und mit drei Millionen Besuchern kommen die Mumien im Herbst 2018 zurück nach Mannheim. Vom 16. September 2018 bis 31. März 2019 präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen im Museum Zeughaus die große Sonderausstellung „MUMIEN – Geheimnisse des Lebens“. Weiterlesen

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Eingeordnet unter Archäologie, Ausstellungen, Ethnologie, Pressemitteilungen

Richard Löwenherz – Ausstellung

im Historischen Museum der Pfalz Speyer

Gestaltung: Lisa-Marie Malek für das Historische Museum der Pfalz Speyer, Foto: Dennis Gilbert

Vom 17. September 2017 bis zum 15. April 2018 zeigt das Historische Museum der Pfalz in Speyer die Sonderausstellung „Richard Löwenherz. König – Ritter – Gefangener“. Im Mittelpunkt dieser Schau steht Richards Lebensgeschichte, seine Herkunft, sein Aufstieg und sein tiefer Fall auf dem Höhepunkt der Macht. Der Ausstellungsrundgang endet mit einem Blick auf die Verschiebung der Machtverhältnisse in England und Europa nach seinem Tod. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 3 Mittelalter, Ausstellungen, Pressemitteilungen

Melbye, Maler des Meeres

Sonderausstellung im Altonaer Museum

Anton Melbye. Im Øresund vor Schloss Kronborg. 1862, Öl auf Leinwand. Privatsammlung

Zum 200sten Geburtstag des dänischen Künstlers Anton Melbye (1818-1875) zeigt das Altonaer Museum vom 20.09.2017 bis zum 04.02. 2018 die erste museale Einzelausstellung mit Leihgaben aus deutschen und dänischen Museen, dem dänischen Königshaus, aus Paris und den Niederlanden sowie zahlreichen Werken aus Privatsammlungen die erstmals öffentlich präsentiert werden.
Melbye ist bekannt für seine einzigartigen „Meereslandschaften“, die bei seinen Zeitgenossen außerordentlich begehrt waren. Seine künstlerische Laufbahn begann er 1838 als Privatschüler Christoffer Wilhelm Eckersberg, dessen neue „Kopenhagener Schule“ die exakte Widergabe des Realen auf der Basis eines intensiven Naturstudiums propagierte. Anton Melbye emanzipierte sich schnell von der sachlichen Kunstauffassung Eckersbergs und entwickelte, angeregt durch die Arbeiten des Norwegers Johan Christian Clausen Dahl und Caspar David Friedrich einen ersten eigenen, romantischen Stil. Weiter auf Marexpedi

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Eingeordnet unter 19. Jahrhundert, Ausstellungen

„AHOOBAA – den Ahninnen und Ahnen gewidmet“

Künstlergespräch und Vortrag im Altonaer Museum

Sonntag, den 17. September 2017 um 15 Uhr und 16 Uhr

Joe Sam-Essandoh, AHOOBAA, Foto afrika-hamburg.jpg

Unter dem Titel „AHOOBAA – den Ahninnen und Ahnen gewidmet“ ist im Altonaer Museum aktuell die Rauminstallation von Joe Sam-Essandoh zu sehen. AHOOBAA ist eine Intervention in der Abteilung zur Handelsschifffahrt im Altonaer Museum, wo die Maskenobjekte zwischen Modellen von Handelsschiffen hängen, die im 18. und 19. Jahrhundert vom Altonaer Hafen aus die Weltmeere befuhren. Mit dieser Rauminstallation erinnert das Altonaer Museum an eine bislang nur wenig bekannte Facette der Altonaer Stadt- und Handelsgeschichte: die Beteiligung der Handelshäuser vor Ort am Dreieckshandel zwischen Europa, Westafrika und der Karibik. Weiter auf Marexpedi

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Eingeordnet unter Ausstellungen, Kolonialisierung, Pressemitteilungen

Frühe Maingeschichte

Archäologie am Fluss

Der Begleitband zur Sonderausstellung im Knauf-Museum Iphofen stellt nicht nur archäologische Objekte und Fundplätze entlang des Mains vor, wie der Klappentext suggeriert. Da verrät der Titel des Buches „Frühe Maingeschichte“ tatsächlich ein wenig mehr. Denn ohne die Kenntnis der Naturgeschichte des Flusses, der ebenfalls Platz in dem Buch eingeräumt wird, wären die Geschichte der Menschen am Main, die Bedeutung  und Hintergründe der anthropogenen Funde und Fundorte nur schwer zu interpretieren. Und so erwartet den Leser eine anspruchsvolle komplexe Gesamtschau der Maingeschichte von der frühesten Zeit bis zum frühen Mittelalter anhand von wissenschaftlich erläuterten Einzelbeispielen. Weiterlesen

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Eingeordnet unter Archäologie, Ausstellungen, Rezension

Fluchtpunkt Friedland

Begleitband zur Ausstellung im Museum Friedland

Im März 2016 wurde das Museum Friedland eröffnet das seitdem seine erste Dauerausstellung Fluchtpunkt Friedland. Über das Grenzdurchgangslager, 1945 bis heute präsentiert. 2017 ist der Begleitband zur Ausstellung erschienen, ein Buch, das nicht nur die Inhalte, sondern auch das Konzept der Ausstellung und des Museums selbst vorstellt. Dabei erfährt der Leser Erstaunliches, Brisantes und Denkwürdiges über gut 70 Jahre Lager- und Nachkriegsgeschichte der Einrichtung, die bis heute in der öffentlichen Wahrnehmung als „Tor zur Freiheit“ begriffen und mit entlassenen sowjetischen Kriegsgefangenen, Aussiedlern, Spätaussiedlern, oder DDR-Flüchtlingen in Verbindung gebracht wird und doch so viel mehr war und ist. Weiter auf Werra-Meissner-Magazin

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Eingeordnet unter 20. Jahrhundert, Ausstellungen, Rezension

Der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz

Texte und Bilder zu seinen Erkenntnissen und Erfindungen in den Dauer- und Wanderausstellungen der Leibniz Universität Hannover

Dass Gottfried Wilhelm Leibniz 2006 nach gut anderthalb Jahrzehnten inhaltlicher Auseinandersetzung zum Namenspatron der ehemaligen Technischen Universität (seit 1978 Universität Hannover) geworden ist, dürfte nicht zuletzt dem Engagement des Prof. Dr.-Ing. Erwin Stein zu verdanken sein. Der hatte nicht nur seit Ende der 80er Jahre die Idee  einer Ausstellung über den so eng mit Hannover verbundenen Universalgelehrten vorangetrieben, sondern mit dem vorliegenden Buch gemeinsam mit Dr. Annette von Boetticher auch eine Dokumentation der Ausstellung und des Wirkens des als „letzter Universalgelehrter“ titulierten Wissenschaftlers der frühen Aufklärung vorgelegt. Der Anspruch von Buch und Ausstellung: Leibniz Werk gemäß dem Motto „Leibniz zum Anfassen und verstehen“ auch einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Aufklärung, Ausstellungen, Rezension

Ausstellung „Begraben und Vergessen? Knochen erzählen Geschichte“

Basis: Pressemeldung Kloster Lorsch 16. März 2017. Vom 19. März bis 14. Mai 2017 zeigt das UNESCO Weltkulturerbe Kloster Lorsch im Schaudepot Zehntscheune die Sonderausstellung „Begraben und Vergessen? Knochen erzählen Geschichte“. Die Ausstellung nimmt auf der Grundlage aktueller archäologisch-anthropologischer Untersuchungen erstmals die Menschen des Klosters in den Blick, die vom frühen bis zum späten Mittelalter in der bedeutenden Reichsabtei Karls des Großen lebten, arbeiteten und dort begraben wurden. Höhepunkt der Schau ist die 3D-Gesichtsrekonstruktion eines Lorscher Mönchs aus der Hochphase des Klosters um 900. Damit wird für die Besucher zum ersten Mal eine visuelle und virtuelle Begegnung mit einem Menschen aus dem frühen Mittelalter möglich, der vor rund 1100 Jahren im Kloster Lorsch gelebt und vielleicht die Erbauung der weltberühmten Torhalle erlebt hat. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 3 Mittelalter, Archäologie, Ausstellungen, Pressemitteilungen