Archiv des Autors: Manfred Gindle

Der Kriegerkönig Gustav Adolf

Ein Befreier, den niemand gerufen hatte

Gustav_II_Adolph_in_battle_of_Dirschau_1629Gustav Adolfs Eintritt in den Krieg im Deutschen Reich war eine rein schwedische Entscheidung. Die deutschen Protestanten hatten ihn, trotz ihrer prekären Lage, nicht gerufen. Als der König am 26. Juni 1630 in Peenemünde landete, hatte er keine nennenswerten Verbündeten, nur Stralsund als Stützpunkt. Die protestantischen Hauptmächte Sachsen und Brandenburg standen abseits. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Dreißigjähriger Krieg, Krieg im Norden Europas zu Lande und zu Wasser zur Zeit des 30 jährigen Krieges

Hunger, Krieg, Fanatismus und Seuchen

Die Krise des 17. Jahrhunderts

kometNichts war an der Wende vom 16. ins 17. Jahrhundert mehr so, wie es sein sollte. Wo einst Eltern oder Großeltern ein meist befriedigendes oder wenigstens ausreichendes Auskommen hatten, war Armut und Elend. Wo Seelenfrieden herrschte, breitete sich unter den etwa 20 Millionen Menschen in Deutschen Reich ein fanatischer Religionskampf aus. Und Himmelszeichen kündigten zudem schwere Auseinandersetzungen oder gar die Endzeit an. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit

1913 – Am Vorabend der großen europäischen Katastrophe

Alle bereiteten sich auf den großen Krieg vor und doch glaubte keiner daran

800px-Norddeutsche_Papier-Industrie_PC_Seine_Majestät_Kaiser_Wilhelm_II._vor_dem_Ulanen-Offizier-Casino,_Hannover_Januar_1913_BildseiteEs war ein letztes rauschendes Fest des europäischen Hochadels. Am 24. Mai 1913 heiratete Viktoria Luise, TochterAuguste Viktorias und Kaiser Wilhelms II. Alles was Rang und Namen hatte kam nach Berlin, an der Spitze der russische Zar Nikolaus II. und der britische König Georg V. Der deutsche Generalstab ging zu dieser Zeit von Krieg aus. Am 30. Juni wird die Aufstockung der deutschen Armee beschlossen. Frankreich führt am 7. August seine dreijährige Dienstzeit wieder ein. Auf dem Balkan reiht sich ein Krieg an den anderen und führt Europa, dank Österreich-Ungarn und Russland, an den Rand des großen Krieges. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 20. Jahrhundert, 5 Neuzeit, Allgemein

Ludendorff: Das Scharnier zwischen Bismarck und Hitler

GeschiMag im Gespräch mit Manfred Nebelin

13129War Erich Ludendorff tatsächlich ein Diktator? War der Erste Generalquartiermeister der Dritten Obersten Heeresleitung mit seiner „Ostpolitik“ ein Vorläufer Hitlers? Manfred Nebelin, Autor der Biografie „Ludendorff – Diktator im Ersten Weltkrieg“ nimmt gegenüber GeschiMag zu diesen Fragen Stellung*.    Weiterlesen

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Eingeordnet unter 20. Jahrhundert, 5 Neuzeit, Allgemein, GeschiMag im Gespräch

Der 99-Tage-Kaiser

Eine Biographie über Friedrich III. von Preußen

118_0017_128834_xxlEr war der ewige Kronprinz und als er am 3. März 1888 an die Macht kam schon tödlich krank: Kaiser Friedrich III. Seine Bedeutung lag weniger in seiner Person – die meisten, die ihn kannten, schätzten seine Fähigkeiten eher mittelmäßig ein – als in den Rollen, die er einnahm und den Hoffnungen, die vor allem die Liberalen in ihn setzten. Der Kriegsheld,  von der Bedeutung seiner Abstammung durchdrungen, und von der Öffentlichkeit als „unser Fritz“ verehrt, bot viel Raum für Spekulationen, was unter seiner Führung, hätte er denn länger als 99 Tage regiert, besser gelaufen wäre. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 19. Jahrhundert, 5 Neuzeit, Allgemein, Rezension

Auf gegen Napoleon!

Ein Buch zum Mythos der Volkskriege

bild1Waren es tatsächlich Volkskriege, die zur Vertreibung Napoleons und seiner Armeen führten?  Alexandra Bleyer meint in ihrem Buch „Auf gegen Napoleon!“: Nein. Denn es fehlte diesen Kriegen dazu das Wesentliche: das Volk. Der Mythos vom Erwachen der Völker und Nationen wurde erst in den folgenden Jahrzehnten „erfunden“. Die Wirklichkeit war deutlich schlichter: Dem sogenannten Volk ging es, wenn es denn kämpfte, meist um eine Verbesserung der Lebensbedingungen oder den Schutz von Haus und Hof. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 19. Jahrhundert, 5 Neuzeit, Allgemein, Rezension

Der Kampf um Freiheit

Die Befreiungskriege der Deutschen gegen Napoleon

9783806224986-bNach der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 war Napoleons Herrschaft über die deutschen Staaten beendet. Was den hiesigen Patrioten, die sich so mühsam um die „Deutsche Nation“ bemüht hatten, nach der endgültigen Niederlage des französischen Kaisers blieb, war jedoch keine Freiheit, sondern bestenfalls  eine Befreiung vom französischen Joch. Was kam, war die Zeit des Deutschen Bundes mit der Wiedereinsetzung der mehr oder weniger bedeutenden Fürsten. Kaum einer dieser Machthaber dachte an Deutschland oder daran seinem Volk eine Verfassung zu gewähren. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 19. Jahrhundert, 5 Neuzeit, Allgemein, Rezension

Der Deutsch-Dänische Krieg von 1864

Die Geschichte um eine der letzten Auseinandersetzungen der Kabinette

Ganschow__Der_Deutsch_Daenische_Krieg_1864 Der Krieg von 1864 war eine der zeittypischen, von Kabinetten geführten Auseinandersetzungen  und nicht der erste der deutschen „Einigungskriege“, zu dem er im Nachhinein stilisiert wurde. Entzündet an der komplizierten Schleswig-Holstein Frage, führte die Niederlage der Dänen gegen die österreichische und preußische Armee dort zu einem „Trauma“.  Der Niedergang von der seebeherrschenden Großmacht zum nordischen Kleinstaat war für Dänemark endgültig besiegelt. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 19. Jahrhundert, 5 Neuzeit, Allgemein

Wenn das Geld rasant seinen Wert verliert

Kipper und Wipper im Dreißigjährigen Krieg

800px-Ausschnitt_VD17_23_244808WWenn Geld im rasanten Tempo an Wert verliert, ist dies für jede Volkswirtschaft eine Katastrophe. Auch zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges bedeutete  die Inflation eine zusätzliche, enorme Belastung für die Bevölkerung, die schon durch die umherziehenden Heere und deren Plünderungen gequält wurden. Vor allem das 1622 in Böhmen gegründete Münzkonsortium heizte die Geldentwertung durch Münzverschlechterung – das Kippen und Wippen – gewaltig an. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Dreißigjähriger Krieg

Der Schwede kommt – der Krieg geht weiter

Vom Frieden mit Christian I., Gustav Adolfs Landung im Reich und Wallensteins Entlassung

Gustav_II_Adolf_landstiger_i_TysklandAls der schwedische König Gustav Adolf  am 26. Juni 1630 in Peenemünde an Land ging, hätte er sich keinen besseren Zeitpunkt für seinen Kriegseintritt im Deutschen Reich aussuchen können. Wichtige Teile der kaiserlichen Armee waren in Italien – im Konflikt um Mantua – gebunden, der scheinbar allmächtige Wallenstein stand kurz vor seiner Ablösung und die Kurfürsten setzten zudem eine drastische Verminderung des kaiserlichen Heeres durch. Da traf der Schwede mit seiner kleinen Armee auf geringen Widerstand. Weiterlesen

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Eingeordnet unter 4 Frühe Neuzeit, Dreißigjähriger Krieg, Krieg im Norden Europas zu Lande und zu Wasser zur Zeit des 30 jährigen Krieges